Warnschilder an Lkw

Manche Lastwagen transportieren Gefahrgüter wie Heizöl, Benzin oder Säure. Hat der Laster einen Unfall, muss die Feuerwehr sofort erkennen, welches Gefahrgut er geladen hat. Ist der Inhalt giftig, sperren die Retter die Unfallstelle ab. Einige Gefahrgüter können explodieren oder dürfen nicht mit Wasser gelöscht werden. An den Lkw hängen daher rechteckige orange Warnschilder.

Was bedeuten die Zahlen?

Die Warnschilder verraten den Feuerwehrmännern, was der Lkw geladen hat. Die obere Zahl zeigt die mögliche Gefahr an. Die „3“ steht zum Beispiel für eine entzündbare Flüssigkeit, die „6“ für giftige Stoffe, die „8“ für ätzende Substanzen. „0“ bedeutet: „keine weitere Gefahr“. Bei Heizöltransportern steht oben eine „30“. Sie haben also eine entzündbare Flüssigkeit geladen, die aber keine weitere Gefahr birgt.

Mit Schaum löschen

Die unteren vier Zahlen sind ein Code für die Ladung. Beispielsweise „1202“ steht für Heizöl oder Diesel, „1203“ für Benzin. Ist außerdem ein „X“ auf dem Warnschild zu lesen, darf die Ladung nicht mit Wasser in Berührung kommen. Dann weiß die Feuerwehr, dass sie mit Schaum statt mit Wasser löschen muss.

 

Weitere Gefahrgut-Schilder und was sie bedeuten:

Achtung! Hier befinden sich leicht entflammbar oder entflammbare Stoffe.

Hier sind umweltgefährdende Stoffe gelagert, die nicht in den Boden sickern dürfen.

Achtung! Hier lauert „Verätzungsgefahr“.

Vorsicht, hier sind giftige Stoffe geladen!