Fahrstuhl mit Fangvorrichtung

Wart ihr schon einmal in einer Großstadt? Dort gibt es Gebäude, die scheinbar in den Himmel ragen – sogenannte Wolkenkratzer.

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Ohne geht's nicht

Aufzüge befördern Lasten und Personen bis in die oberen Stockwerke solcher Wolkenkratzer. Ohne sie wäre der Bau derart hoher Gebäude nicht denkbar. Dass Aufzüge eine so erfolgreiche Erfindung geworden sind, dazu hat der Bauernsohn Elisha Graves Otis aus den USA im Jahr 1854 einen entscheidenden Beitrag geleistet.

Lebensgefahr

Bereits vor vielen Jahrhunderten haben Menschen einfache Hebevorrichtungen gebaut. Sie wurden mit der Kraft von Menschen, Tieren oder Wasser bewegt. Erste Modelle, die mit Maschinenkraft arbeiteten, entstanden zu Beginn des 18. Jahrhunderts – also vor über 300 Jahren. Vereinzelt fuhren auch Menschen darin. Doch das war lebensgefährlich für den Fall, dass das Hubseil riss.

Berühmter Bauernsohn

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Elisha Graves Otis entwickelte eine Fangvorrichtung für Aufzüge:
An beiden Seiten des Kabinenschachts befestigte er gezahnte Führungsschienen. Oberhalb des Fahrkorbs brachte er waagerecht eine Wagenfeder mit zwei nach außen geneigten Bolzen an.
Im Ausgangszustand war die Feder leicht gekrümmt. Riss das Seil, entspannte sich die Feder und die Bolzen griffen in die Zähne der Führungsschiene. Der Aufzug blieb stehen.

Schon gewusst?

Der längste Aufzug der Welt befindet sich in Dubai im höchsten Gebäude der Welt.
Der Name des 828 m hohen Turms ist Burj Khalifa. Einer der 57 Fahrstühle des Turms befördert Personen 504 m hoch. Das ist in etwas so hoch wie 350 Kühe übereinander und damit Weltrekord!

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