Wie ein Ferkel groß wird

Foto: B. Lütke Hockenbeck

 

Vielleicht habt ihr eigene kleine Ferkel im Stall. Oder ihr habt sie schon einmal bei eurem Nachbarn anschauen dürfen. Wir erklären euch, welche Stationen ein Ferkel im Stall durchläuft, bis es groß und stark ist. 

 

 

Foto: B. Lütke Hockenbeck

 

Vor der Geburt:

Um zu kontrollieren, ob eine Sau tragend ist, kann ein Tierarzt, Landwirt oder Scanner-Mann sie mit einem Ultraschallgerät untersuchen. Damit kann er durch die Haut in den Bauch der Sau schauen und die Ferkel entdecken.

Foto: Weidemann

 

Das Licht der Welt 

Bei der Geburt sind die Ferkel noch ganz klein und glitschig. Am Anfang sind sie zwar noch etwas wackelig auf den Beinen, aber sie können sofort nach der Geburt laufen. Sie suchen direkt die Zitzen der Mutter, um Milch zu trinken 

 

Foto: B. Lütke Hockenbeck

 

 

Ein Ohrring für das Ferkel

Wenn das Ferkel etwas älter ist, bekommt es eine Ohrmarke. Diese zeigt an, von welchem Bauernhof das Ferkel stammt. Das ist wichtig für später, wenn es verkauft wird.

 

Foto: B. Lütke Hockenbeck

 

Auf eigenen Füßen

Mit drei bis vier Wochen ist das Ferkel schon „jugendlich“. Jetzt braucht es die Mutter nicht mehr und kommt mit ganz vielen anderen jungen Schweinen in den Flatdeck-Stall. Das ist quasi das Jugendzimmer der Ferkel. Hier ist ganz schön was los!  

Foto: Waldeyer

 

Die Jugend unter sich

Im neuen Zuhause erkunden die Ferkel alles vom Futtertrog bis zum Spielzeug. Sie lernen sich auch gegenseitig kennen. Dabei streiten sie sich manchmal darum, wer der Boss ist. Nach einigen Tagen ist eine neue Rangordnung in der Gruppe ohne Muttertiere gefunden.

Foto: Holtkamp

 

 

Erwachsen werden

Nach zehn bis zwölf Wochen werden die Ferkel zu groß für ihr Jugendzimmer. Dann kommen sie in den Maststall, wo sie groß und stark werden und irgendwann zum Schlachthof kommen. Es gibt Betriebe, die züchten keine Mastschweine, sondern Sauen.

Diese Jungsauen bringen mit etwa einem Jahr selbst kleine Ferkel auf die Welt.