Pferde im Galopp

Wir schauen uns die Beine der Pferde mal genauer an. Schließlich sind die Tiere mit ihnen ganz schön schnell unterwegs.

Pferdefüße

Pferdefüße sind natürlich keine Füße, so wie wir Menschen sie haben. Damals nach der Dinosaurierzeit hatten Pferde tatsächlich an jedem Bein noch fünf Zehen. Weil sich Pferde aber zu Lauftieren entwickelten, wurden im Laufe der Zeit die Beinknochen länger und die Zehen weniger – bis auf den Mittelzehen. Der blieb an jedem Bein als einziger übrig, wurde länger und dicker. Den unteren Teil davon nennen wir heute Huf. Dabei ist ein Huf nichts anderes als ein umgeformter Zehennagel.

Hufeisen

Pferdehufe wachsen genau wie unsere Fingernägel und müssen alle sechs bis acht Wochen gekürzt werden. Damit sich die Hufe auf harten Wegen nicht zu schnell abnutzen, tragen die meisten Pferde Hufeisen. Für die Hufpflege und den Hufbeschlag ist der Hufschmied zuständig, der mit seiner fahrbaren Schmiede auf den Hof kommt.

Galopp

Der Galopp ist die schnellste Gangart des Pferdes. Er wird von Fachleuten auch als Sprunglauf bezeichnet. Damit liegen sie gar nicht verkehrt, denn das Wort „galoppieren“ geht auf das altfränkische Wort (vor gut 1000 Jahren haben unsere Vorfahren altfränkisch gesprochen) „wala hlaupan“ zurück, was so viel wie „gut springen“ bedeutet.

Schnell unterwegs

Ein gutes Reitpferd erreicht im Galopp eine Geschwindigkeit von etwa 40 bis 50 Kilometern pro Stunde. Wenn ihr wissen wollt, wie schnell das nun ist, achtet mal darauf, wie schnell Erwachsene Auto fahren. Innerhalb einer Ortschaft dürfen sie zum Beispiel nicht schneller als 50 Kilometer pro Stunde fahren. Ein richtiges Rennpferd schafft sogar 70 Kilometer in der Stunde.