Leuchtende Nächte

Aus dem Weltall betrachtet, könnt ihr sehen, wo viele Menschen wohnen. Dort ist es Nachts besonders hell. Foto: NASA Earth Observatory/NOAA NGDC

In Deutschland gibt es 10 Millionen Straßenlaternen damit wir nachts besser sehen können. Auch Leuchtreklame und beleuchtete Gebäude erhellen die Straßen in den Städten. Dadurch werden unsere Nächte immer heller. Wenn uns Menschen das Licht stört lassen wir die Rolladen runter. Aber was ist mit den Tieren?

 

 

Orientierungslos

Zugvögel orientieren sich nachts auf ihren Reisen an den Sternen. Weil sie von dem künstlichen Licht geblendet werden und die Sterne nicht erkennen können, verlieren sie ihre Orientierung. Manchmal verwechseln sie das elektrische Licht auch mit den Sternen. Auch dann kommen sie vom richtigen Weg ab.

Insekten schwirren

Euch ist bestimmt schon aufgefallen, dass im Sommer viele Insekten um künstliches Licht schwirren. Sie verbrauchen dabei viel Energie. Viele von den Insekten sterben vor Erschöpfung oder verbrennen an den heißen Glühbirnen.

Raus aufs Land

Durch den künstlich erhellten Nachthimmel können Stadtbewohner den Sternenhimmel nur noch schlecht erkennen. Auf dem Land dagegen gibt es nicht so viel elektrisches Licht. Die Sterne leuchten dort viel heller. Wenn Menschen aus der Stadt einen schönen Sternenhimmel beobachten möchten, sollten sie also einen Ausflug aufs Land machen.

Wie können wir Nächte verdunkeln?

Forscher überlegen was sie gegen die heller werdenden Nächte tun können. Sie haben auch schon eine Idee: Straßenlaternen sollen nach oben abgeschirmt werden, so dass das Licht nur noch nach unten strahlen kann.