Haarige Angelegenheit

Haare wachsen bei jedem Menschen – zwar nicht nur auf dem Kopf.  Doch warum gibt es unterschiedliche Haarfarben? Und warum sind einige Haare wellig, andere glatt?


Körperhaar

Nur Lippen, Fußsohlen und Handflächen sind bei Menschen unbehaart. Auf dem Rest des Körpers wächst zumindest ein Flaum von feinen, dünnen Haaren. Insgesamt sind es rund 3 Millionen. Einige von ihnen haben eine besondere Schutzfunktion. Die Augenbrauen sorgen dafür, dass kein Schweiß von der Stirn in die Augen läuft. Die Haare in der Nase verhindern, dass wir Schmutz oder Insekten einatmen.

Kopfhaar

Die meisten Haare wachsen auf dem Kopf. Hier befinden sich etwa 80.000 bis 100.000 Haare. Ein Erwachsener verliert davon pro Tag etwa 70 bis 100. Doch da gleichzeitig neue Haare nachwachsen, ist das nicht schlimm. Die Haare auf unserem Kopf schützen unser Gehirn. Sie sorgen dafür, dass unser Kopf bei starkem Sonnenschein nicht zu heiß wird. Deshalb sollten Menschen mit wenigen Haaren oder Glatze im Sommer eine Mütze tragen.

Lockig oder glatt

Welche Farbe die Haare haben, hängt von einem Farbpigment ab. Fachleute nennen es Melanin. Je mehr Melanin in den Haaren ist, desto dunkler sind sie. Die Haare wachsen in einem sogenannten Haarbalg, der in der Haut sitzt. Je nachdem, welche Form dieser Haarbalg hat, wachsen die Haare glatt oder lockig. Bei glatten Haaren ist der Haarbalg rund. Aus einem ovalen Haarbalg wachsen wellige Haare. Bei lockigen Haaren ist der Haarbalg flach.