Das Gelbe vom Ei

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Ob gekocht im Becher oder als Spiegelei gebraten – Bei euch gibt es zum Frühstück bestimmt hin und wieder Eier. Hast du dich schon mal gefragt, warum das Ei in Eiweiß und Eigelb geteilt ist? 

 

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Lebensgrundlage für Küken

In Eiern können Küken wachsen. Aber nur, wenn sie befruchtet sind und ausgebrütet werden. Das passiert mit den Eiern, die wir essen, nicht. Wenn ein Ei aber befruchtet ist, um Hühnernachwuchs zu züchten, dauert es 21 Tage bis er schlüpft. Das Ei bietet den Küken Nahrung und Schutz. Es ist ein kleines Wunderwerk.

 

Das Eigelb 

Das Eigelb wird auch Dotter genannt. Es schwimmt in der Mitte vom Ei und wird dort von zwei Schnüren gehalten. Diese Schnüre verschwinden beim Kochen. Wenn die Henne brütet, wächst im Eigelb das Küken. Denn dort ist alles, was es zum Wachsen braucht: Fett, Wasser, Eiweiß, Vitamine und Mineralien. Deshalb sind Eier auch ein wichtiges Nahrungsmittel für Menschen.

 

 

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Warum ist Eigelb gelb?

Im Eigelb sammeln sich viele rote und gelbe Farbstoffe. Sie schützen die Vitamine im Ei. Die Henne nimmt diese Farbstoffe über ihr Futter auf. Sie sind von Natur aus in Pflanzen wie Gras und Mais enthalten. Deshalb kann die Eigelb-Farbe je nach Futter verschieden sein. Wenn die Henne viele gelbe Farbstoffe frisst, wird das Eigelb fast Orange. Und wenn sie wenig Farbstoffe aufnimmt, wird das Eigelb eher Hell-Gelb. Mit dem Geschmack hat die Farbe aber nichts zu tun.

 

 

Eiweiß? Aber klar!

Um das Eigelb herum ist Eiweiß. Genau genommen heißt es Eiklar. Denn es ist durchsichtig und wird erst beim Erhitzen weiß.

Seine wichtigste Funktion ist es, das Küken im Ei zu schützen. Es polstert Stöße von außen ab. Auch im Eiklar sind wichtige Nährstoffe. Es ist zum Beispiel sehr viel vom Nährstoff Eiweiß enthalten.  

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