Wo der Pfeffer hüpft

Verblüffend, was ein Plastiklöffel und ein Stück Stoff bewirken!
Für das Experiment brauchst du:
- Salz
- Gemahlenen Pfeffer
- Plastiklöffel
- Stück Stoff

So geht‘s

Streue etwas Salz und Pfeffer übereinander, so dass sich die Körnchen mischen. Reibe den Plastiklöffel kräftig an einem Stück Stoff, zum Beispiel an deiner Jeanshose. Halte den Löffel dicht über das Häufchen aus Salz und Pfeffer. Die Pfefferkörnchen springen am Löffel hoch und bleiben daran hängen. Das meiste Salz bleibt dagegen auf dem Tisch.

Warum hüpft der Pfeffer?

Reibst du zwei verschiedene Materialien kräftig aneinander, können negativ geladene Teilchen von einem Material auf das andere übergehen. Beim Experiment gibt das Stück Stoff negative Teilchen ab. Der Plastiklöffel nimmt die negativen Teilchen auf. Er ist danach negativ geladen und verhält sich wie ein Magnet: Er kann andere Stoffe anziehen, zum Beispiel die leichten Pfefferkörnchen. Die meisten Salzkörner sind dagegen zu schwer, um an den Löffel hoch zu springen.

Schutzhülle aus Plastik

Das Experiment gelingt nur, weil Plastiklöffel und Stoff sogenannte Isolatoren sind. Sie leiten im Gegensatz zu Metall keinen Strom weiter. Das kann nützlich sein. Stromkabel sind zum Beispiel mit Plastik umhüllt. So bekommst du beim Anfassen keinen Stromschlag.

Einen „gewischt“ bekommen

Auch Gummi ist ein Isolator. Wenn du Schuhe mit Gummisohlen trägst, kann es passieren, dass sich die Sohlen am Teppichboden aufladen. Die negativen Teilchen verteilen sich im ganzen Körper. Berührst du dann etwas Metallisches, wie zum Beispiel eine Türklinge, gibst du die Ladung weiter. Dabei bekommst du einen kleinen Stromschlag.

Haare stehen zu Berge

Hast du schon mal einen Luftballon an deinen Haaren gerieben? Dann passiert das gleiche wie mit dem Plastiklöffel und dem Stoff: Der Luftballon lädt sich negativ auf. Hältst du ihn dann über deinen Kopf, zieht er die leichten Haare wie ein Magnet an. Dir stehen die Haare zu Berge!