Kartoffeln machen schlapp?

Rohe Kartoffeln sind hart. Erst beim Kochen in heißem Wasser werden sie weich. Stimmt das? Ein einfaches Experiment zeigt, das es auch anders geht.

Foto: w.r.wagner/pixelio.de

Ihr braucht:

  • zwei kleine
  • rohe Kartoffeln
  • einen Kartoffelschäler
  • ein Messer
  • Wasser
  • zwei Gläser
  • 2 Esslöffel Salz

So geht's:

Schält die Kartoffeln und schneidet sie in Scheiben. Lasst euch von einem Erwachsenen dabei helfen.

Füllt Wasser in die beiden Gläser. Gebt zwei Esslöffel Salz in eines der Gläser und rührt solange um, bis es sich aufgelöst hat.

Legt die Hälfte der Kartoffelscheiben in das Glas mit dem Salzwasser, die andere Hälfte in das Glas mit dem klaren Wasser. Jetzt müsst ihr euch rund 3 Stunden gedulden. Wie fühlen sich die Kartoffelscheiben nach der Zeit an?

Warum macht die Kartoffel schlapp?

In der Kartoffel ist viel weniger Salz als im Salzwasser. Die Natur möchte aber am liebsten, das überall die gleiche Salzkonzentration herrscht. Das Salz ist aber zu groß, um in die Kartoffel hineinzugelangen. Daher wan- dert Wasser aus der Kartoffel in das Salzwasser. So wird das Salzwasser verdünnt und die Salzkonzentration sinkt. Die Folge davon: Die Kartoffel wird schlapp.

Salz beim Kochen

Wenn sie Gemüse kochen, schütten die Erwachsenen häufig Salz mit in das Wasser. Dadurch wird das Gemüse schneller gar. Auf diese Weise bleiben wichtige Nährstoffe erhalten. Denn je länger ihr Gemüse kocht, um so mehr Nährstoffe gehen durch die Hitze verloren.