Floorball – Eishockey ohne Eis

Die Sportart Floorball ist eine Mischung aus Eishockey und Feldhockey. Die Kindermannschaft vom UHC Münster zeigt euch, wie’s geht!

Das Wort Floorball ist englisch und heißt übersetzt „Bodenball“. Wie bei den meisten Ballsportarten geht es auch beim Floorball darum, viele Tore zu schießen. Floorball wird in der Halle gespielt. Eine Mannschaft besteht aus fünf Feldspielern und einem Torwart. Wird auf kleineren Feldern gespielt, reichen auch drei Feldspieler.

Lochball aus Plastik

Der hohle Ball ist aus festem Plastik und hat 26 Löcher. Er ist etwa so groß wie ein Tennisball.

Richtig geschlagen, kann der Ball ganz schön schnell werden. Daher trägt der Torwart Schutzkleidung und einen Helm.

Mit dem Schläger "wischen"

So lässt sich verhindern, dass der Gegner auf das Tor schießt: Der Spieler stellt sich ein paar Meter vor den Gegner und „wischt“ mit seinem Schläger im Halbkreis über den Boden. Daran vorbeizuschießen wird schwer!


"Bully" und "Kelle"

Beim Anstoß, dem sogenannten Bully, kämpfen zwei Spieler um den Ball. Sobald der Pfiff ertönt, versuchen beide Spieler, den Ball auf ihre Seite zu holen. Der untere Teil des Schlägers ist leicht nach außen gewölbt. Daher wird dieser Teil „Kelle“ genannt.

 

Mauer beim Freistoß

Bei einem Freistoß bilden die Spieler eine Mauer. Sie knien sich mit ihren Schlägern so hin, dass der Gegner den Ball nur schwer an ihnen vorbei schießen kann.

 

Beliebter als Fußball

Die Sportart ist vor allem in Schweden und Finnland beliebt. An den Schulen wird dort häufiger Floorball gespielt als Fußball oder Basketball! Die Spiele der Profis werden sogar im Fernsehen übertragen. In Deutschland gibt es zur Zeit rund 150 Vereine. Jedes Jahr werden es mehr.