Forstwirt – ein Beruf unter Bäumen

Forstwirte haben viele Aufgaben. Zum Beispiel pflanzen sie Bäume und schützen sie vor Schädlingen. Außerdem fällen sie Bäume, damit das Holz weiterverarbeitet werden kann.

Falscher Standort

Bäume müssen auch aus anderen Gründen gefällt werden. Zum Beispiel wenn sie auf Moorflächen stehen, obwohl sie nicht an diesen Standort gehören. Dazu zählen Kastanien und Sandbirken. Auch Fichten haben in dem angrenzenden Waldstück nichts zu suchen. Sie entziehen dem Boden zu viel Wasser.

Rückzug frei räumen

Zunächst bestimmt der Forstwirt, in welche Richtung die Kastanie fallen soll. Denn der Baum darf nicht an anderen Bäumen hängen bleiben. Außerdem sollte er später so liegen, dass er sich gut abtransportieren lässt. Dann befreit er den sogenannten Rückzug von Ästen und Wurzeln, über die er stolpern könnte. Der Rückzug ist der Bereich, in den sich ein Forstwirt zurückzieht, wenn der Baum fällt.

 

Fallkerb und Fällschnitt

Als Nächstes schneidet der Forstwirt mit der Motorsäge einen sogenannten Fallkerb unten in den Stamm. Anschließend folgt auf der gegenüberliegenden Seite des Stammes ein gerader Schnitt, der sogenannte Fällschnitt. Diesen Schnitt setzt er etwas höher an als den Fallkerb. „Achtung, Baum fällt!“, ruft der Forstwirt. Dann stößt er den angesägten Baum um.