Das Beton-Problem

Aus Beton bauen wir Straßen und Häuser. Er besteht zum
großen Teil aus Sand. Doch der wird immer knapper.

Jedes Jahr verbauen wir auf der Welt mehrere Millarden Tonnen Beton. Foto: Richard

 

 

 

Überall Beton

Wohnhäuser, Autobahnen, riesige Büogebäude – all das besteht zum großen Teil aus Beton. Auf der ganzen Welt bauen die Menschen immer mehr. Inzwischen ist Beton nach Wasser der Stoff, den wir auf der Welt am meisten nutzen. Jedes Jahr verbauen wir mehrere Milliarden Tonnen davon. Doch im Beton steckt eine Menge Sand. Und der wiederum wird so langsam knapp.

 

 

 

Für Beton werden kantigen Sandkörner benötigt, wie sie in Flussbetten, am Meeresboden und an Stränden vorkommen. Foto: Beth

 

 

 

Wüstensand hilft nicht

Quatsch, werdet ihr sagen. In den Wusten der Erde gibt es doch reichlich Sand! Doch leider ist der Wüstensand für Beton nicht zu gebrauchen. Die Körnchen sind zu rund. Stabil wird Beton nur mit kantigen Körnern, wie sie in Flussbetten, am Meeresboden und an Stränden vorkommen. Überall dort wird der Sand mittlerweile als Baustoff
abgebaut.

Probleme für die Umwelt

Der kantige Sand wird nicht nur immer knapper. Der Abbau bringt auch Probleme fü die Umwelt. Ohne den Sand fließen die Flüsse beispielsweise immer schneller und Tiere verlieren ihren Lebensraum. Es gäbe eine Lösung für das Betonproblem: Wir müssten den Sand aus altem Beton wieder herausholen.
Daran arbeiten Wissenschaftler auf der ganzen Welt.

 

 

 

Ein Rezept für Beton: 6 Liter Wasser, ein halber Sack Zement und ein 50kg schwerer Mix aus Sand und Kies. Foto: Pröbsting

 

 

 

Aus Alt wird Neu?

Den alten Beton einfach kaputt brechen und so den Sand herausholen – das funktioniert leider nicht. Dabei würden die Sandkörner kaputt gehen. Die Forscher schicken stattdessen künstliche Blitze durch den Beton. Diese laufen an den Rändern der Körner entlang und lösen sie heil aus dem Beton heraus. Leider ist dieses Verfahren noch sehr teuer.

 

 

 

Kuhles Wissen

Durch den Körper einer ausgewachsenen Kuh fließen ungefähr 64  bis 82 l Blut. Die Blutmenge eines Kalbs beträgt zwischen 58 bis 75 l. Damit 1 l Milch entsteht, müssen 300 bis 500 l Blut durch das Euter fließen.

Witz der Woche

Ein Mann rennt völlig außer Atem zum Bootssteg, wirft seinen Koffer auf das drei Meter entfernte Boot, springt hinterher, zieht sich mit letzter Kraft über die Reling und schnauft erleichtert: „Geschafft!“
Einer der Seeleute: „Gar nicht so schlecht, aber warum haben Sie nicht gewartet, bis wir anlegen?“

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