Die geheime Sprache der Förster

Sind euch im Wald schon einmal Markierungen an den Baumstämmen aufgefallen? Wir erklären euch, was einige von ihnen zu bedeuten haben.

Dieser Baum soll gefällt werden. Foto: Schlotmann

 

 

 

Dieser Baum ist fällig

Mit einem schrägen Strich kennzeichnet der Förster Bäume, die gefällt werden sollen. Sie werden „entnommen“ heißt es in der Fachsprache. Manchmal ist auf dem Stamm noch eine waagerechte Linie mit einem nach unten zeigenden Pfeil zu sehen. Daran ist zu erkennen, ab welcher Höhe der Baum abgesägt werden soll.

 

 

 

Dieser Z-Baum hat Zukunft. Foto: Schlotmann

 

 

 

Baum mit Zukunft

Das Band markiert sogenannte Z-Bäume. Diese „Zukunftsbäume“ sollen extra gefördert werden, zum Beispiel indem der Förster ihnen viel Platz zum Wachsen freihält. Oft werden Z-Bäume auch mit einem oder mehreren Farbpunkten markiert. Das dehnbare Band hält allerdings länger – und lässt sich bei Bedarf leicht wieder entfernen.

 

 

 

Die Markierung zeigt die "Adresse" und eine Art Rechnungsnummer für den Käufer. Foto: Schlotmann

 

 

 

Woher stammst du?

Auch gefälltes Holz wird oft markiert. Die Zahlen geben an, woher der Baum stammt. Sie sind also seine Adresse und eine Art Rechnungsnummer für den Käufer. Manchmal wird auch das Kürzel oder ein Symbol des Käufers aufgesprüht. Ein Punkt oder Strich hilft dem Förster beim Zählen der Stämme.

 

 

 

Die Striche zeigen eine Rückegasse an. Foto: Schlotmann

 

 

 

Hier entlang!

Zwei parallele Striche zeigen eine Rückegasse an. Das ist ein Weg durch den Wald, auf dem gefällte Bäume abtransportiert werden. Die großen Maschinen benötigen nämlich genug Platz, damit sie andere Bäume nicht beschädigen. Dieser Abtransport nennt sich „Holzrücken“.

 

 

 

Dieser Baum wird geschützt. Foto: Schlotmann

 

 

 

Wichtiger Lebensraum

An der Wellenlinie erkennt man einen „Biotopbaum“ oder „Habitatbaum“. Dieser bietet Tieren und anderen Pflanzen einen Lebensraum. Häufig sind das alte Bäume mit Höhlen oder besonderen Wuchsformen. Auch wenn Greifvögel ihren Horst auf diesen Baum gebaut haben, wird der Baum geschützt.

 

 

 

Hier führt ein Wanderweg her. Foto: Strotdrees

 

 

 

Und was soll das?

Das hier gehört nicht zur geheimen Förstersprache. Mit Symbolen und Nummern werden Wanderwege ausgeschildert. Sie sind für den Förster uninteressant – es sei denn, er wandert gerne!

 

 

 

Kuhles Wissen

Durch den Körper einer ausgewachsenen Kuh fließen ungefähr 64  bis 82 l Blut. Die Blutmenge eines Kalbs beträgt zwischen 58 bis 75 l. Damit 1 l Milch entsteht, müssen 300 bis 500 l Blut durch das Euter fließen.

Witz der Woche

Susi zu ihrer Tante: "Vielen Dank für das Geburtagsgeschenk." "Aber Kind, das ist doch nicht der Rede wert." "Das sagt meine Mutter auch, aber bedanken soll ich mich trotzdem!"

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